Warum in Aktien investieren


Aktien haben einen reellen Wert. Dieser kann aus der Bilanz einer Firma gelesen werden:

Aktiva (Vermögen, Investition)

Passiva (Schulden, Finanzierung)

  1. Umlaufvermögen
    1. Flüssige Mittel
    2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen*
    3. Andere (kurzfristige) Forderungen*
    4. Vorräte
    5. Rechnungsabgrenzungsposten
  2. Anlagevermögen
    1. Finanzanlagen* (davon Beteiligungen)
    2. Sachanlagen
    3. Immaterielle Anlagen
    4. Gründungs-, Kapitalerhöhungs- und Organisationskosten
    5. Nicht einbezahltes Aktienkapital


(Bilanzsumme)

  1. Fremdkapital
    1. Schulden aus Lieferungen und Leistungen*
    2. Andere kurzfristige Verbindlichkeiten*
    3. Rechnungsabgrenzungsposten
    4. Langfristige Verbindlichkeiten*
    5. Rückstellungen
  2. Eigenkapital
    1. Aktienkapital
    2. Partizipationskapital
    3. Gesetzliche Reserven:
    4. Allgemeine Reserve
    5. Aufwertungsreserven
    6. Reserven für eigene Aktien
    7. Andere Reserven (Freie Reserve)
    8. Bilanzgewinn/Bilanzverlust
      (Bilanzsumme)

(Quelle: Wikipedia)

Das Eigenkapital einer Aktiengesellschaft entspricht dem Buchwert der Firma. In diesem Eigenkapital befindet sich die Position Bilanzgewinn/Bilanzverlust. Mit jedem Jahr in welchem ein Gewinn erwirtschaftet wird, bei gleich bleibender Anzahl Aktien, nimmt der Bilanzgewinn der Firma und somit auch der Buchwert einer Aktie zu. In dieser Situation, hat man als Aktionär eine effektive Rendite auf seiner Investition. Diese Rendite kann jährlich in Form von Dividenden ausbezahlt werden oder aber im Betrieb gelassen werden. Die Rendite für ein Aktienportfolio ist meistens höher als die einer Festverzinslichen Anlage. Anders als bei diesen Anlagen, besteht bei Aktien jedoch keine Garantie, dass die Firma weiterhin gewinnbringend arbeiten wird.

Das Kapitel Kennzahlen zeigt wie man die Bewertung einer Aktie einstufen kann.